SEELEN.REISEN

Es gibt Tage, da spüre ich klar und deutlich den Ruf nach innen zu gehen, mich mir ganz und gar selbst zuzuwenden.


Es zieht mich dann regelrecht in die Stille, ganz nah zu mir selbst.


Wenn ich den Ruf vernehme, setze ich mich meist einfach mal hin, auf den Boden. Ich beginne mich um mich selbst zu kümmern, wie eine Grossmutter um ihr Enkelkind, wie eine Mutter um ihr Neugeborenes.
Ich berühre meinen Körper, so als ob ich ihn noch nie zu vor angefasst hätte. Ich öle meine Füsse mit Sesam- und ätherischen Ölen ein; ich atme in die Beine. Ich zünde eine Kerze an, räuchere Salbei, löse meine Haare, taste weiter meinen Körper ab, Zentimeter für Zentimeter.


Wenn ich mich um meinen Körper gekümmert habe, kann ich tiefer nach innen gehen.


Es ist immer eine Reise ins Ungewisse, eine Reise mit offenem Ausgang. Manchmal nehme ich die Karten als Unterstützung, meine Trommel, eine Pflanze. Ich lasse mich sinken, ganz tief nach innen, dorthin, von wo ich gerufen wurde, lautlos scheinbar, aber doch klar und deutlich.


Ich nutze alle meine Sinne, mein inneres Auge, ein tiefes Fühlen, meine Intuition. Ich sehe und spüre klar und deutlich, was mich gerufen hat. Manchmal als Bild, als Figur, als Farbe, oder Gefühl.


Ich lausche der Botschaft, tief aus dem Inneren, ich bewege Festgefahrenes, atme in die Leere, in unbewohnte Körper- und Seelenlandschaften. Ich integriere Schattenhaftes, ich fühle das Unausweichliche und öffne mich der Heilung, die immer als Öffnung spürbar ist, eine Weite von namenloser Schönheit, in der auch das Hässliche seinen Platz hat.


Dann kehre ich zurück, oder werde zurück befördert. Ich öffne meine Augen, ich lausche der Welt, meinem Atem, den Vögeln und dem Autolärm. Alles ist gleichwertig.


Der Ruf ist verstummt, die Botschaft noch immer spürbar, manchmal gibt es eine Aufgabe, etwas zu erledigen, zu erlösen oder etwas, das es auszusprechen gilt.


Es geht immer um Ehrlichkeit, sich selbst gegenüber. Natürlich dürfen wir uns auch weiter durch`s Leben mogeln. Niemand wird uns am Ende unserer Tage dafür bestrafen.


Aber wir bekommen immer wieder die Chance uns zu zeigen, mit dem, was uns wirklich wichtig ist, beschäftigt, bedrückt, mit unseren Ängsten und unseren Wünschen. Wir bekommen immer wieder die Gelegenheit, unseren Weg zu gehen, der uns immer (auch) nach innen führt.


Zu den inneren Orten, zu unbewohnten Körper- und Seelenlandschaften, die erforscht und integriert werden wollen, zu Schattentälern und Zweifelmonstern, die unsere innere Schönheit und Reichtümer bewachen, die zu leben wir geboren wurden.


Spürst du den Ruf? Die Zeit ist reif und du bist bereit.


(Und bereit sein muss sich nicht immrt gut anfühlen ;-)…


Einzelbegleitungen 30 – 60 – 90 Tage, in Einbezug von Tarot, schamanischen Reisen, Yoga&Meditaiton, Kunsttherapie und Pflanzenmedizin

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