DIE DUNKLE SEITE DES MONDES

Irgendetwas rüttelt und schüttelt.

Der Vollmond. Corona. Die Planeten, die Erde und unsere Seele.

Fühlt ihr es auch?

Wie das Meer Wellen schlägt, wenn es stürmt und der Sand auf dem Grund aufgewühlt wird, so wühlt es auch in uns Menschen.

Dort, ganz tief in uns, dort, wo das Dunkle verborgen liegt, oder wir es verborgen halten – oft vor allem vor uns selbst – will etwas aufbrechen.

Ich hatte dunkle Träume in den letzten Nächten. Gewalttätig und pervers. Von wütenden Frauen.

Nein, wir sind nicht nur lieb und nett. Wir sind auch verdorben, wüst und fordernd.

Aber es scheint, als seien wir in den letzten Jahrtausenden dazu verdammt worden nur mitfühlend, dienend und unterwürfig zu sein, bescheiden und nett. Konditioniert und gefesselt, auch von uns selbst und unserer Angst nicht geliebt zu werden, dann, wenn wir uns zeigen; ganz, mit unserer dunklen Seite UND in unserem Licht.

Viele wollen nur Licht sein. Und verschwenden ihre ganze Kraft, um das Dunkle unter dem Deckel zu halten. Im Schatten verborgen, gärt und wächst und fordert es uns auf, auch dorthin zu schauen. Auch das zu fühlen, was wir vor uns selbst verstecken.

Licht- und Schattenarbeit, nenne ich das, was ich mache; wie ich arbeite und auch lebe.

Ich bin eine Schattentänzerin und eine Sonnenanbeterin. Ich kann in der Nacht sehen und wende mich dem Licht zu, immer wieder.

Weil das eine ohne sein Gegenteil nicht sein kann. Nicht wirklich. Mehr Schein als Sein, oft viel zu nett und angepasst, gehen wir durch unser Leben.

Es ist Zeit unsere Samthandschuhe auszuziehen und in Berührung zu gehen, in Kontakt zu kommen und zu bleiben.

Vor allem mit uns selbst. In absoluter Ehrlichkeit und unendlicher Liebe.

Happy Fullmoon für uns alle!

PS: Heute ist nicht nur der Mond voll, numerologisch betrachtet, erscheint heute zweimal die Zahl 9, die für Vollendung steht. Es ist also auch Zeit loszulassen, die alten Häute abzustreifen, vergangene Geschichten noch einmal (uns selbst) zu erzählen und dann neue zu schreiben. Erwachsen zu werden und allem zu entwachsen, was (und wer) uns nicht mehr dient.

Schreib dazu alle/s auf, was dich schmerzt, verletzt (hat), alle Namen aller LiebhaberInnen und (Ex)FreundInnen, deiner Eltern und Geschwistern. Verbrenne den Brief an (d)einem heiligen Ort. Öffne dich der Vergebung, öffne dich dem Sterben. Lasse los. Und lebe! Ganz, mit deinem Licht und mit deinem Schatten.

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Melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch (076 393 93 28 / lbianchi000@gmail.com)

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