– BREATHE – Geh weiter –

In dieser Zeit vor zwei Jahren war ich am dunkelsten Ort meiner Seele angelangt, es war so eng und dunkel, dass ich dachte keine Luft mehr zu bekommen und keinen Schritt mehr vorwärts machen zu können.

Noch einmal weine ich ein paar Tränen über die Verluste aus dieser Zeit, über den Schmerz und meine Ohnmacht. Denn so fühlte ich mich; vollkommen ohnmächtig.

In den letzten zwei Jahren habe ich mich Stück für Stück ein bisschen mehr befreit, ich habe viele/s losgelassen und bin immer weiter gegangen.

Ich habe mich selbst ermächtigt, die zu sein, die ich sein möchte.

Das zu tun, was sich mein Herz und meine Seele wünscht – im Einklang und in Demut an das Leben mit seinen unergründlichen Wegen, die manchmal irre scheinen und doch immer nur ein Ziel kennen: Den Weg nach Hause, zurück zu dir selbst.

Heute möchte ich das Lied, das mich in dieser Zeit begleitet hat mit dir teilen und mit ihm seine Botschaft: Du bist frei, deinen eigenen Weg zu gehen, zurück zu dir.

Be free my child to make your own way homeBreathe, my love, you have everything you need Trust it, darling, the feeling in your bonesOh you were born to fly in these wide open skies(Ajeet Kaur – Breathe)

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STERBEN als LEBENSFORM

Das Leben stirbt auch.

Das Leben tötet auch.

Leben ist nicht nur erblühen, auf- und vorwärtsstreben, tun – Leben bedeutet auch loslassen, fallenlassen, sterben. Immer wieder.

Täglich sterben Millionen Zellen in uns, nur so können wieder neue entstehen.

Erst wenn wir das Sterben in all seinen Formen als Teil des Lebens, das wir sind, akzeptieren – und mehr noch: es leben lernen – wird Heilsein, sprich Ganzheit in all seinen Schattierungen möglich.

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WAS BRAUCHST DU HEUTE, LIEBER MENSCH?

Wie langsam darfst du sein? Was bereitet dir heute Freude? Was braucht dein wildes Herz?


Es fällt uns Menschen schwer auf unsere ureigenen Impulse zu hören und ihnen zu folgen.


Schon früh werden sie uns aberzogen, unsere Intuition verkümmert, wird leiser und immer leiser, bis sie kaum mehr spürbar in sich verkümmert. An die Stelle der Impulse, die uns Körper und Seele schenken, tritt unser Verstand, es wird uns früh gelernt, was wir wie und wo und wann zu tun haben.


Der Wecker klingelt, Zeit zum Aufstehen. Schule und dann eine Arbeit finden, 08/15, 24/7. Sport muss sein, ein bisschen Fernsehen zum Entspannen. An die Karriere wird gedacht, vielleicht bis zum ersten Burnout, um nach einer kurzen Pause erneut herauszufinden, wie man weiter machen kann.


Ohne zu hinterfragen, folgen wir den Anweisungen, diesen Konditionierungen, die sich kaum spürbar über unsere Impulse stülpen, unsere Intuition vorlaut übertönen, bis wir nicht mehr wirklich spüren, was wir wirklich wollen, sondern nur noch das, was wir sollen.


Du bist keine Maschine, lieber Mensch, du hast einen intelligenten Körper, der weiss, wann er was essen möchte, wann er ruhen und wann aktiv sein mag. Du hast eine Seele, die in Bildern und Vorahnungen zu dir spricht, nicht laut und schrill, wie deine Angst vor dem Verlust an vermeintlicher Sicherheit, aber leise, wissend.


Nein, es ist nicht einfach. Ich selbst habe es mir nie einfach gemacht. Aber heute sitze ich hier, auf meinem Balkon und habe mich und mein Leben gerne. Es ist alles andere als 08/15 und 24/7, aber es ist meines und wird immer mehr zu dem, was ich mir wünsche und worin ich mich wohlfühlen kann, mit allem, was ich bin.


Es ist immer noch manchmal zu viel oder zu wenig, manchmal übertrete ich meine Grenzen und ja, ich kenne die Existenzangst und die Zweifel. Aber ich spüre immer mehr meinen Atem, der immer noch tiefer und freier werden will und das ganze Leben einatmen möchte und nicht nur das Wenige, was sie uns als das unsrige verkaufen wollen.


Wie geht es dir, lieber Mensch da draussen?


Kennst du deinen Rhythmus, lebst du deine Leidenschaft, folgst du deinen Impulsen, hörst du deine Intuition, die leise zu dir spricht und dir den Weg weist?


Ich lade dich ein, in den Spiegel der Tarot-Karten schauen. Deinen Körper mit Yoga und Meditation immer wieder neu zu bewohnen. Mit Pflanzenmedizin in tiefere Schichten des Unterbewusstseins vorzudringen. Durch gestalterische Mittel auszudrücken, was mit Worten nicht gesagt werden kann. Deine Geschichte zu erzählen. Still zu sein. Dich selbst zu erforschen. Dir selbst zu begegnen. Immer wieder. Der Weg führt immer nach innen, zurück zu dir selbst.


Melde dich für eine Einzelsitzung oder eine Begleitung online oder offline für 30/60/90 Tage unter 076 393 93 28 / lbianchi000@gmail.com.


Bild: Ich 2014 in Peru, als mir ein Faultier gezeigt hat, wie langsam man eine Strasse überqueren darf (und wie scharf seine Krallen sind 😉

NEUE WEGE

Kannst du dort bleiben und atmen, wo es eng ist?


Wir kommen immer wieder an diese Grenzen, scheinbar äusserlich und doch immer im Innern, wo wir stehenbleiben und umdrehen, uns altbekannten Mustern bedienen, ausweichen oder Ausreden erfinden, um nicht tiefer zu gehen und somit weiter werden zu können.


In Freundschaften, in Beziehungen, bei der Arbeit … immer wieder begegnen uns Begrenzungen, ähnliche Situationen in neuen Formen, durch immer andere Menschen, werden wir gefordert, uns neu zu entscheiden.
Wie eine Platte, die einen Sprung hat, wie ein Verirrter, der im Kreis geht, erscheinen uns die immer gleichen Situationen, die uns vor die Entscheidung stellen; drehe ich noch einmal eine Runde, höre ich mir noch einmal die gleiche Leier an, oder entscheide ich mich neu?


Gehe ich einen neuen Weg, auch wenn es mir Angst macht? Sage ich endlich Nein, oder ist es Zeit Ja zu sagen? Grenze ich mich ab, oder lasse ich mich ein?


Wir alle haben unsere ganz eigenen Muster, geformt meist in der frühen Kindheit, unser individuelles Repertoire an Verhaltensmustern, Ausweichmanövern und gut überlegten Erklärungen, denen wir uns bedienen, dann wenn es eng wird, dann, wenn wir getriggert und gefordert werden, in der Freundschaft, von unseren Partnern, bei der Arbeit.


Diese Situationen kommen immer und immer wieder und obwohl sie sich oft grässlich eng und dunkel anfühlen sind sie eine Chance; Aufforderung zum Wachsen und weit werden.


Immer wieder werden wir vor die Wahl gestellt; drehe ich noch einmal die gleiche Runde, erzähle ich mir und dem Leben noch einmal die gleiche Leier, oder entscheide ich mich neu.


Kannst du dort bleiben und atmen, wo es eng ist?


Um dann weiter zu gehen, ins Unbekannte, in die Weite, in`s Neue, das wartet, hier und jetzt und immer.


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Bild: Beautiful Mexico ❤

CHILD-POSE


ONLINE YOGA MIT LIA AM GRÜNDONNERSTAG


Ich lade dich ein, völlig selbstgenügsam in der Stellung des Kindes ausruhen und ausatmen zu dürfen.


Dich dann wieder aufzurichten und deine Kraft zu spüren, von den Füssen, über die Beine, Zentimeter für Zentimeter Du sein.


Um dich dann erneut los- und sinken zu lassen, den Boden zu spüren, dir selbst eine Pause zu erlauben, müde sein dürfen und dir selbst genügen, so wie du bist.


Gerne lade ich dich zu einem sanften Yoga-Flow online via Zoom ein. Am Donnerstag von 19:30 bis 21:45 Uhr.


Eine erste Schnupperstunde ist gratis, danach kostet eine Session 25.-/20.- mit Ermässigung.
Melde dich gerne hier an: lbianchi000@gmail.com / 076 393 93 28.


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SICH AUS-HALTEN LASSEN – HEILUNG II

Genauso wichtig und heilsam, wie zu lernen sich selbst auszuhalten, im Schmerz in der Wut in der Traurigkeit, ist es sich aushalten zu lassen von einem anderen/von anderen Menschen.

Sich zu zeigen mit dem Unangenehmen, mit allem Unschönen, mit dem, wofür wir uns schämen, mit den hässlichen Fratzen kindlicher Traumatas.

Heilung passiert nicht nur in den stillen Momenten alleine mit und bei sich selbst, sondern auch dann, wenn wir nicht mehr flüchten, nicht mehr alleine sein müssen oder uns nicht mehr zu verstellen suchen – dann, wenn wir nicht versuchen uns selbst anders, besser, schöner oder erleuchteter darzustellen, nur um zu gefallen und um nicht aufzufallen; um geliebt zu werden für etwas, das wir nicht sind.

Sich einem anderen zuzumuten – trotz und wider der Angst zu viel zu sein oder abgelehnt zu werden – und die Erfahrung machen dürfen, genauso gehalten zu werden in einem stillen Raum der Achtsamkeit, der Liebe und Akzeptanz lehrt ein traumatisiertes System, sein zu dürfen und sich selbst sein zu lassen in der Imperfektion, die das Leben ist.

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Einige von uns können alles ganz gut alleine er-tragen und regeln, andere brauchen immer eine/n anderen an ihrer Seite.

Was kannst du ganz gut? Alles alleine mit dir selbst aushandeln oder brauchst du immer ein Gegenüber? Glaubst du unabhängig-frei zu sein oder bist du bedürftig, abhängig von anderen?

Im Kern ist beides ein- und dasselbe, zeigt sich nur in einer anderen Form, je nach dem, was unsere Überlebensstrategie war, damals, als wir als Kind nicht die Fürsorge und Sicherheit bekommen haben, die wir gebraucht hätten um eine sichere Bindung erfahren und später in unseren Beziehungen leben zu können. Beide Pole zu erforschen und in Beziehung zu bringen, bringt Heilung, bringt Verbindung von Gegensätzen, die eigentlich gar keine sind.

Bild: Beautiful India 2018

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– SICH SELBST AUSHALTEN – HEILUNG –

Die Wahrheit ist; niemand wird dich retten, nichts wird dich heilen von heute auf morgen, dir deinen Schmerz wegnehmen oder ihn transformieren.


Der Weg führt immer wieder zurück zu dir selbst, zu deiner Trauer, zu deinem Schmerz und der Wut, bis du bleiben kannst, dir selbst so nah kommst und dich aus-halten lernst und dich dabei nicht verurteilst, für das, was du fühlst.


Bis du das, was sowieso schon da ist, nicht mehr weg- oder anders haben, es transformieren oder transzendieren versuchst. Sondern da-bleiben lernst, mit und bei dir selbst.


Heilung passiert in diesem stillen Moment der Selbstannahme, dann wenn du ganz nah mit dir sein kannst und dich aus-halten lernst im grössten Schmerz. Immer und immer wieder.


Bis du bleiben und du sein kannst, mit allen Macken und Neurosen, mit deinen Wunden und dich lieben lernst in deiner ganzen Imperfektion, die das Leben ist.

Und dich dann so der Welt zeigen lernst, nackt, offen, frei.

(Und das heisst nicht, dass wir alles ganz alleine machen müssen. Manchmal braucht es jemanden, der oder die den Raum oder deine Hand hält und manch tiefer Schmerz zeigt sich erst im Beisammensein mit Menschen.)

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DEN DINGEN AUF DEN GRUND FÜHLEN


– über Selbstbestimmung, Impfen, Entscheidungen und tiefes Fühlen –


Heute zieht und zerrt es in meinem Bauch – und das nicht nur, weil ich meine Tage habe.


Wir sagen so schnell Ja und Amen und wir geben uns so gerne zufrieden mit irgendwelchen fadenscheinigen Erklärungen. „Die“ werden es schon wissen, er wird schon recht haben, sie weiss schon, was sie tut.


Wir haben verlernt auf unsere Intuition zu hören, wir geben oft vorschnell unsere Macht ab, geben dem Gegenüber recht und geben klein bei und auf, senken den Kopf und sagen Nein zu dem, was unser Bauch, das Herz, das Gefühl aus dem Inneren uns sagen möchte.


Wir glauben Politikern und unseren Lehrern, den Eltern und den Partnern oft mehr als uns selbst. Wir lesen Berichte und Beipackzettel und vertrauen blindlings dem, was uns aufgetischt wird. „Die“ wissen das schon. „Die“ wollen nur unser Bestes, ganz bestimmt. Obwohl wir „die“ gar nicht kennen und sie uns erst recht nicht.


Obwohl wir schon unser ganzes Leben mit uns selbst unterwegs sind, glauben und vertrauen wir „ihnen“ und „denen“ meist mehr, als uns selbst und unserer Intuition.


Wir haben verlernt zu fühlen und unserem Gefühl zu trauen. Wir haben verlernt, tief zu fühlen, den Dingen, den Pflichten, Verordnungen, Regeln und auch dem, was uns im Privaten erzählt wird auf den Grund zu fühlen.


Wenn ich persönlich mich einfühle, ob ich mich impfen lassen möchte mit einem Stoff, der erst seit kurzem auf dem Markt ist, dann bekomme ich ein komisches Gefühl im Bauch, ein Nein, das sich intuitiv formt.
Da fehlt mir das Vertrauen in „die“, die sicher nur mein Bestes wollen. Das heisst nicht, dass ich nicht akzeptieren kann, wenn sich jemand impfen lassen möchte, weil es in ihm ein Gefühl von Sicherheit auslöst.

Jeder kann und sollte selbst bestimmen dürfen, was sich für ihn persönlich richtig anfühlt. Und das in allen Bereichen, in kleinen und grossen Entscheidungen, im privaten und öffentlichen Bereich.


Das einzige, was ich sagen und wozu ich auffordern möchte, ist wieder mehr zu fühlen – tief zu fühlen, den Dingen auf den Grund zu fühlen. Dich zu fragen, was DU fühlst – und nicht darauf zu vertrauen, was andere sagen. In dich zu gehen und nicht im Aussen deine Macht abzugeben.


Und ich bin da kein Profi darin. Mein Gefühl ist oft verworren und zweideutig, ich irre und entwirre mich immer wieder, entscheide mich wieder neu und um. Auch das ist unser recht.


Oft haben wir Angst falsch zu liegen, falsch zu fühlen. Aber was ist falsch daran auch mal falsch zu liegen? Zuzugeben, da habe ich mich getäuscht, da habe ich mich vom Gefühl im Bauch irre- und verleiten lassen? Was ist schon dabei?


Immerhin sind wir dann auf der Spur, auf dem Weg ganz nah in und zurück zu uns selbst. Und von diesem Ort aus, sollten wir der Welt begegnen, Dinge selbst entscheiden und bestimmen und nicht über uns bestimmen und entscheiden lassen.


Ich fordere dazu auf, den Dingen und den Menschen auf den Grund fühlen, immer wieder, uns zu irren, zu entwirren und erneut den Kontakt zu uns selbst zu suchen, wir dürfen die Macht an uns selbst zurück geben, sie uns zurück holen und uns selbst ermächtigen, unseren Thron besteigen und über unser Reich regieren – und den anderen ihre Macht zurück geben und sie selbst bestimmen lassen über ihr Leben.


Lag grad in der Luft und in mein Bauch 😉 !

Mo, 22.3.21 10.00 Uhr & Di, 23.3.21 19:30 Uhr kraftvolles ONLINE YOGA MIT LIA


SCHATTEN_MALEN

Wir sind nicht nur Licht und Liebe, sondern haben alle genauso viele Schattenaspekte; diese Bereiche, Gefühle, Gedanken, die wir nicht haben wollen, die wir unterdrücken, schön reden, verleugnen oder irgendwie heilen wollen.

Wir versuchen Umwege zu gehen, die Schattentäler in uns zu umgehen, mit positiven Affirmationen, Schwingungserhöhung, Meditation undsoweiter.


Ich kümmere mich schon lange, lange um meine Schatten, mein Weg ging immer auch zu und durch die dunklen Seelentäler und das ist auch der Weg auf dem ich dich begleiten kann.


Unerkannte, ungeliebte und unerlöste Schatten binden die Energie in uns – Energie, die wir nicht für unser Leben nutzen können, Energie, die uns im Alltag fehlt und da, wo wir unsere Freude nicht mehr spüren.


Wir bekämpfen die Dämonen in uns, weil es uns so gelehrt wurde. Sei stark! Sei nicht neidisch! Ein Mädchen ist nicht wütend und ein Jungen weint nicht!


Und so verneinen und unterdrücken oder bekämpfen wir das Dunkle in uns.


Ich lade es ein, immer wieder bewege und nähre ich es; das Dunkle, die Schatten, die Dämonen in mir. Und ich male sie, gebe dem Unliebsamen und dem Furchteinflössenden in mir eine Form, einen Platz, eine Stimme.


Den Dämonen Nahrung geben, heisst ein Buch, das ich gerade lese, in dem die Autorin genau das zu beschreiben scheint, was ich immer wieder mache: Mich um meine Schatten kümmern, um den Neid, die Eifersucht, die Traurigkeit, die Wut – die wir alle in uns tragen.


Ich gehe bewusst an diese Orte und inzwischen weiss ich; es lohnt sich immer. Weil das Unterdrücken, die Verneinung von Anteilen in uns, die Umwege, die wir gehen, um uns nicht vollständig begegnen zu müssen, machen mit der Zeit müde und auch krank und hinter den Schatten, darin und davor, versteckt sich Lebensenergie, Kräfte und Geschenke, die wir erforschen und integrieren dürfen – vielleicht als Belohnung für unseren Mut.


Und so möchte ich dir Mut machen, dich auf den Weg zu machen, dahin, wo dir unwohl ist, dahin wo du dich versteckst und immer wieder stehen bleibst.


Gerne lade ich dich ein zum Schatten-Malen, eine Möglichkeit, ungeliebten Anteilen von dir zu begegnen, zu lauschen, was sie zu sagen haben, sie zu fühlen und das zu entdecken, was sie dir geben möchten, dann, wenn du dich um sie kümmerst.


Melde für eine erste Schnupperstunde zum reduzierten Preis. Online oder offline.


(Du musst NICHT malen können – im Gegenteil; es geht um einen direkten, ehrlichen Ausdruck und nicht um schöne Bilder)

RUNDE TAGE

Es gibt langsame und schnelle, runde und eckige Tage. Tage an denen die Energie so stockend-zäh ist, dass man glaubt, sich kaum bewegen zu können und solche, an denen alles fliesst und ohne Anstrengung fast von alleine passiert, ohne, dass es unser Zutun wirklich zu brauchen scheint.
Heute habe ich einen runden Tag, nach einer eher wilden Nacht mit vielen Träumen. Ich habe Yoga unterrichtet und ich liege nun im Bett, warte auf meine Tage und darauf, dass das Wetter wieder besser wird. Ich lausche dem Regen, ich trinke Tee.


Ich hatte gestern den ganzen Tag Online Unterricht und trotzdem fällt das Nichtstun heute nicht nur leicht. Diese kleine Stimme, die sagt, tu doch noch. Nur schnell. Schnell-schnell tun wir dies und jenes, erledigen, planen, rennen.


Und schwupps werden aus den runden, eckige, aus den langsamen, schnelle Tage, die vorbeiziehen, ohne dass wir uns ihrer gewahr werden, ohne dass wir das Langsame geniessen können, ohne dass wir uns erlauben uns zu entspannen und zu erholen, nichts zu tun, oder nur das, worauf wir gerade Lust haben.


Wir sind so konditioniert, so Teil von diesem Spiel, in dem es darum geht, schneller und besser zu sein oder es zumindest zu werden. Es gibt so viele Aufgaben und Anforderungen von aussen und von uns selbst, so viel das wir tun könnten, jetzt und immer.


Also bleibe ich im Bett, lasse die Stimme im Kopf plappern und planen und ToDo-Listen schreiben.


Ich atme in meinen Bauch und bis zu den Füssen.


Ich liebe und ehre die langsamen und die runden Tagen und ich lerne sie zu geniessen, mich selbst zu geniessen im Nichtstun und darin Nichts-sein zu müssen, nur ich selbst. Nicht mehr und nicht weniger und heute weiss ich; das ist genug.


Und so bleibe ich im Bett liegen, atme in meine Brust und bis zu den Armen und warte bis das Leben wieder schneller werden mag, ganz von alleine ein anderer Zyklus, eine neue Qualität sich bemerkbar macht und gelebt werden will.


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Am Donnerstag, 19:30 Uhr gibt es wieder langsames, rundes ONLINE YOGA mit Lia – Melde dich, wenn du dabei sein magst!