Blog

Sende-PAUSE

Nach einem intensiven, erfüllenden, aufbrechenden Seminar von Verena Moksha Devi und den wilden Frauen, bin ich von Dankbarkeit erfüllt und spüre den Ruf hier eine kleine Pause einzulegen, 1, 2, 3 … Wochen nichts mehr zu schreiben, nichts zu posten.

Die Dinge wollen sich neu ordnen, ihren Platz finden, still werden, sanft sein.

YOGA MIT LIA findet nach wie vor am Donnerstag von 12.00-13.00 Uhr in Altstetten bei Intoku statt und am Abend von 19.00 – 20.15 Uhr via Zoom auf Spendenbasis. Zugangsdaten für die nächsten Wochen findest du unter folgendem Link: https://www.facebook.com/events/295932445099703 / Anmelden kannst du dich unter lbianchi000@gmail.com oder 076 393 93 28.

Für MEDITATIONEN MIT DER MEISTERPFLANZE gibt es in diesem Jahr noch im August, September und Dezember je einen freien Platz für eine Einzelsession. Anmeldungen und/oder gratis Infomail kannst du unter lbianchi000@gmail.com anfordern.

Für TAROT-READINGS online oder in meinem Atelier kannst du dich ebenfalls weiterhin unter unter lbianchi000@gmail.com oder 076 393 93 28 melden.

Am 13. Juli um 19.00 Uhr findet in 8044 ein MOONDAY mit Meditation, Kakao und Yoga statt. https://www.facebook.com/events/309670793774175/

Und neu, jeweils am Mittwochnachmittag von 14.00 – 16.30 Uhr öffne ich mein Atelier für ein begleitetes MALEN FÜR KINDER. Ich selbst bin als Kind in ein offenes Atelier gegangen und das Malen, Zeichnen, Basteln hat mir den Zugang zu meinen Gefühlen, meiner Kreativität und neue Wege eröffnet. Link mit näheren Infos unter: https://www.facebook.com/events/709422189849066/

Ich wünsche euch von Herzen schöne Sommertage. Vergesst nicht barfuss zu laufen, im See zu schwimmen, im Wald mit den Bäumen zu sprechen, mit guten Freunden Zeit zu verbringen und sanft und verständnisvoll mit euch selbst zu sein.

Alles Liebe,

Lia

 

pause

 

 

THEMEN, TENDENZEN UND HERAUSFORDERUNGEN IM JULI

 
 
Das LEBEN fordert uns immer wieder zur Teilnahme auf. Es lädt uns ein, lockt und ruft uns, wirklich Mensch zu sein; uns zu erfahren und zu fühlen (und das Leben nicht nur zu denken :-))
 
Jeder Lebensweg ist gezeichnet von schwierigen Erlebnissen und gleichzeitig von vielen schönen Momenten, in denen wir das Leben feiern können.
 
Wenn wir aufhören dem Schönen hinterherzujagen und das Leid zu bekämpfen, wird Integration möglich; Weite und Stille, in der alles – wir selbst – Platz haben.
 
Empfänglichkeit, Hingabe und Vertrauen sind in diesen Zeiten wichtiger denn je.
 
In unseren BEZIEHUNGEN werden wir aufgefordert, uns immer wieder bewusst zu werden, wo wir uns gefangen fühlen und zurück halten. Die Kraft des Rebellen hilft uns, uns dort zu befreien, wo es uns schon lange zu eng und zu viel geworden ist.
 
Im Bereich BERUF-UNG dürfen wir uns immer wieder fragen, wo wir etwas ändern – wandeln – müssen, um nicht im Alten stehen zu bleiben. Und gleichzeitig können wir uns jetzt bewusst werden, wo wir uns zu sehr im Strudel der schnellen Veränderungen erschöpft haben.
 
Pausen – und sei es nur 15 Minuten am Tag, wo wir bewusst nur sitzen, atmen, wahrnehmen – helfen uns immer wieder uns in der Mitte des tobenden Sturmes auszuruhen.
 
Unser KÖRPER lädt zu sanften Abenteuern ein. Neugierig wie das Kind, das wir einst waren, können wir uns immer wieder dem Leben öffnen, der Natur und seinen Wundern begegnen, und von ihrer Kraft und Ruhe profitieren.
 
 
Individuelle Tarot-Beratungen, persönlich oder per Skype auf Anfrage unter lbianchi000@gmail.com.
 
Alles Liebe
Lia
 
 
 
 
 
106287975_3424809884236647_2866627861258316664_n

IN BEZIEHUNG SEIN

In Beziehungen spielt oft nicht nur Liebe, sondern auch sehr viel Angst mit.

Aus Angst vor wirklicher Intimität und Nähe – die auch ein gewisses Mass an Verletzlichkeit mit sich bringt, würde man sie zulassen – beginnen sich Mann und Frau bewusst oder auch sehr unbewusst zu schützen. Der Mann versucht zu dominieren und die Frau zu manipulieren. Ganz oft.

Ich begriff, dass es um Macht geht und nicht um Lust“, habe ich irgendwo gelesen.

Ich habe das in Begegnungen mit Männer auch sehr oft so erfahren und manchmal erst im Nachhinein begriffen, dass in diesen Begegnungen nie wirkliche Nähe stattgefunden hat, aber ganz viel Spiel und Kampf um Nähe und Distanz.

In der Angst gesehen und verletzt zu werden, in Argumentationen um Freiheit und commitment, haben sich beide irgendwie verloren, um dann alleine den Weg weiter zu beschreiten.

Erleichtert darüber, möglichst glimpflich davon gekommen zu sein und doch mit dem schalen Nachgeschmack, es nicht wirklich versucht zu haben.

Wärst du heute am Ende deines Lebens angelangt, könntest du sagen, du hast es wirklich versucht?

Oder würdest du merken, nie wirklich gelebt zu haben. Würdest du feststellen, dich nie eingelassen zu haben auf einen anderen Menschen, in einer Partnerschaft, in Freundschaften, auf dich selbst und auf das Leben.

Zwar noch mal gut davon gekommen zu sein, mit ein paar blauen Flecken vielleicht – aber es nicht wirklich versucht zu haben. In Beziehung zu sein. Mit einem Gegenüber, mit dir selbst und mit dem Leben.

 

 

beziehung

Yoga mit Lia bei schlechter Laune

Manchmal hilft es, die schlechte Laune zu bewegen – mit Yoga zum Beispiel.

Viel Spass!

Immer donnerstags, 12.00 – 13.00 Uhr Yoga mit Lia bei Intoku und am Abend online via Zoom auf Spendenbasis. Privatlektionen auf Anfrage.

Und am 13.Juli gibt es einen Moonday mit Yoga, Chakrameditation und Kakao-Medizin in Zürich. Anmeldungen unter lbianchi000@gmail.com.

 

BIST DU DA?

Ich habe lange nicht geredet. Ich war stumm wie ein Fisch.
Heute rede ich viel, aber oft noch fällt es mir schwer auszusprechen, was mich wirklich bewegt, mich für meine Bedürfnisse einzusetzen, Stop zu sagen, oder aber um Hilfe zu bitten.
Ich habe lange nicht geredet. Mein familiäres Umfeld hat es mir nicht erlaubt, mich mit meinen Bedürfnissen, Gefühlen, Ängsten und Wünschen zu zeigen. Frauen hatten seit Generationen keine Stimme in meiner Familie.
Ich war stumm wie ein Fisch. Schmerz und Wut habe ich gegen mich gerichtet, mich geritzt, gekifft, geklaut wie eine Elster.
Auf langen Reisen durch fremde Länder und in meine Innenwelt, in Therapien, mit Pflanzenmedizin, durch meine Yogapraxis, in Beziehungen und Freundschaften … habe ich mich Schritt für Schritt befreit, von meinem vererbten und antrainierten Maulkorb.
Ich habe gelernt zu reden. Und ich lerne weiter.
Es fällt mir manchmal immer noch schwer, meine Bedürfnisse und Gefühle mitzuteilen, wirklich zu sagen, was mich stört, bewegt, was ich brauche. Es ist mit einer diffusen Angst verknüpft, andere zu verletzen, anzuecken, falsch zu liegen, verlassen zu werden.
Oft ist es die Angst, dass es das Gegenüber nicht erträgt – mich nicht erträgt. Also trage ich selbst, ganz vieles. Ich trage und ertrage, schlucke hinunter, was mir auf der Zunge liegt und auf dem Herzen brennt.
Und ich weiss, dass es ganz vielen so geht. Viele von uns, vor allem wir Frauen, kennen unsere Bedürfnisse kaum, und wenn sich doch welche zeigen, dann werden sie unterdrückt, verdrängt, klein geredet.
Viele haben das Gefühl, nicht das Recht haben, sie geben sich selbst nicht das Recht, gesehen und gehört zu werden, sie sind sich selbst nicht wichtig genug, Bedürfnisse zu haben und auch einmal selbst getragen zu werden, nach Jahren des Ertragens und Erduldens.
Es ist die Angst zu viel und falsch zu sein, die Angst sich zu zeigen, laut zu werden, oder verletzlich zu sein und auch die Angst vor wirklicher Nähe.
Viele kennen die eigene Stimme nicht.
Und ich meine nicht die herzige, liebliche, spirituelle Stimme, die schön und gut und nett sein will. Ich meine die hässliche, laute, fordernde, anklagende, wütende, wilde, nährende, empathische – die menschliche Stimme, die aus dem Bauch und aus dem Schoss spricht, immer verbunden mit dem Herzen.
Die Stimme, die kein falsch oder richtig kennt, sondern die die den Impulsen folgt, roh und echt. Die Stimme, die laut sein will und auch schweigen kann.
Viele leben abgetrennt von sich selbst, von den Gefühlen, Bedürfnissen und der eigenen Stimme. Aus Angst sich selbst zuzuwenden, radikal und ehrlich und aus sich selbst zu reden und zu leben, wenden sie sich den anderen zu; umsorgen, helfen, therapieren. Und verstummen.
Ich habe lange nicht geredet. Ich war stumm wie ein Fisch. Als hätte ich lange nicht wirklich existiert. Ein Schattendasein, in meinem schwarz gestrichenen Zimmer, wäre ich fast erstickt an unausgesprochenen Tränen, zurückgehaltenen Worten und ganz viel unterdrückter Wut.
Ich habe gelernt – und lerne immer noch – zu reden. Bei mir zu sein, meinen Körper zu bewohnen, mich zu verbinden, mit dem Leben, das durch mich fliesst und leben, reden, fühlen will. Das echt und ehrlich sein möchte, nicht nur lieb und gut, sondern auch laut und fordernd und immer still.
Was willst du, was fühlst du?, frage ich mich selbst immer wieder.
Und ich frage es heute auch dich. Sprichst du, lebst du – bist du da?
Juli Moonday mit Kakao-Medizin am 13. Juli, 19.00 Uhr
Yoga mit Lia, immer donnerstags, 12.00-13.00 Uhr und 19.00-20.15 Uhr
Tarot-Beratungen und Meditationen mit der Meisterpflanze auf Anfrage
104492538_3391934100857559_5965653776810761705_n

YOGA-NEWS

Nachdem das ONLINE YOGA letzte Woche wegen eines „Teeunfalls“ mit meinem Laptop regelrecht ins Wasser fiel, ist mein neuer Computer und ich diese Woche wieder bereit für die wöchentliche Yogastunde via Zoom am Donnerstagabend.
Bis auf weiteres wird diese Stunde auf Spendenbasis weitergeführt und ich freue mich auf alle, die (wieder) mit dabei sind.
 
 
Langsam aber sicher öffnen auch die Yogastudios wieder. Ab dem 11. Juni biete ich eine Stunde im Yogastudio INTOKU, gleich beim Bahnhof Altstetten an. Die Klasse findet immer donnerstags von 12.00 – 13.00 Uhr statt. Anmeldungen sind online bis zu 8 Stunden vorher auf https://intoku-zurich.com möglich. Mit einer Kulturlegi oder deinem Studentenausweis bekommst du 30% auf die Stunde.
 
 
Neben den Angeboten in Kleingruppen biete ich PRIVATSTUNDEN an, die sich perfekt auf deine Bedürfnisse anpassen lassen. Ich gebe dir Zeit und Raum nur für dich selbst, um deinen Körper wahrzunehmen, dich zu spüren, zu kräftigen und zur Ruhe zu kommen. Einzelstunden (auch für Paare mit oder ohne Kind) sind online via Zoom, bei dir zu Hause oder in einem Yogastudio in deiner Nähe möglich.
 
 
Auf Anfragen hin habe ich einen YOUTUBE-Kanal eröffnet, wo ich gelegentlich kurze Yoga-, Atem-, Körperübungen und sonstige Inputs teile. Hier der Link zum ersten Video:
 
 
Alles Liebe
Lia
Yoga_news

Hochsensibel

 
Ich weiss nicht, was passiert, wenn ein „neuer Mensch“ in mein Leben tritt, ich verstehe die Mechanismen, die losgetreten werden (noch) nicht vollständig.
 
Es fühlt sich an, als würde diese hauchdünne Schutzhaut, die mich umgibt, löchrig werden und das Ausserhalb in mich einbrechen, unkontrolliert Einfluss nehmen; von mir Besitz ergreifen.
 
Es fällt mir schwer, zu unterscheiden, was ich fühle und was vom Gegenüber kommt. Ich weiss nicht, was meine Bedürfnisse sind, aber ich kenne die Wünsche, Ängste, Sehnsüchte von denen, die mich umgeben.
 
In diesen Jahren hier als Mensch, habe ich mühsam gelernt auf mich zu achten, mit mir zu sein, mich selbst zu spüren.
 
Aber wenn da ein Gegenüber ist, verliere ich mich und wenn der andere nicht mehr da ist, fühle ich mich verloren, lückenhaft, verirrt.
 
Als müsste ich mich selbst erst wieder finden und mich ausruhen, atmen und spüren; das, was hier bei mir ist, was ich will und brauche.
 
Bild&Text aus meinem Tagebuch vor ca 10 Jahren
 
 
103283012_3359148694136100_7537239848543626479_n

Un-Ruhe

Die (Gedanken)-Stürme, die Verzettelung und Verplanung, Angst und Zweifel, das Wollen und Sollen, Sehnsüchte und alle unsere Geschichten spielen manchmal Katz und Maus mit uns.

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Geh tiefer.

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Dorthin, wo du Ruhe findest, dort, wo du Stille bist.

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

/ Bild: Un-Ruhe, 6. Juni 2020 / Kunsttherapeutisches Malen: Ich, heute, jetzt /

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

101945612_3356822494368720_4044037310479270434_n

DAS GESCHENK

In diesen Tagen vor den Tagen habe ich meist keine Worte – oder viel zu viele.

Ich scheine mehr zu fühlen als zu denken und das Gefühl ist getränkt von einer diffusen Sehnsucht, einer formlosen, freudigen Erwartung und der schmerzlichen Gewissheit über unausgesprochene Dinge, verdrängte Wünsche, faule Kompromisse.

Ich tanze viel, sitze rum, male konzeptlos wild, das was nicht gesagt werden kann. So vieles kann nicht gesagt werden. Es ist schön, das Unaussprechliche. Es ist leise und langsam. Still und doch präsent und laut.

Eine Frau war bei mir in dieser Woche für eine Session. Eine sanfte, eine besondere Frau. Sie hat einen Missbrauch in ihrer frühen Kindheit erlebt, der bis vor ein paar Jahren in der Dunkelheit ihres Unterbewusstsein geschlafen und trotzdem ihr ganzes Leben beeinflusst hat.

Wir leben auf der Spitze des Eisberges. Nur 10-20% nehmen wir in unserem Alltagsbewusstsein wahr. Der Rest schlummert. Zeigt sich manchmal in Träumen. In der Meditation oder Therapie.

Es ist Teil meines Weges, Wunsch und Ziel immer wieder in die Dunkelheit des Meeres zu tauchen, zur Basis des Eisberges und das Licht des Bewusstseins auf die Schatten zu werfen. Weiter zu werden. Wacher. Ganzer. Und liebender. „Alles vollendet sich in Liebe“, sagte mir eine alte Frau in Indien. In der Liebe, Annahme und Akzeptanz integriert sich alles. Auch das Dunkle.

Viele Menschen, viele Leben, unendlich viele Familiengeschichten sind getränkt von manchmal fast unerträglichem Leid, von Unterdrückung, Gewalt, Missbrauch oder auch sehr viel subtileren Formen der Gewalt und des Schmerzes. Sehr viel von dem wird immer wieder vergraben, verleugnet, projiziert und dadurch von Generation zu Generation weitergegeben.

Bis jemand zu tauchen beginnt. In die Tiefen des Meeres, zur Basis des Eisberges. Man kann dies Schattenarbeit nennen. Ich nenne es auch die Arbeit einer/eines Liebenden. Die Liebe zur Wahrheit, die Liebe zum Leben, die Liebe zur Freiheit, darf Antrieb sein, weiter zu werden und das volle Spektrum des Lebens zu erforschen. Nicht nur die Spitze des Eisberges, in der wir uns eingerichtet haben und von wo aus wir den Rest verdrängen, unterdrücken, schönreden.

Diese Frau war hier bei mir, 24 Stunden lang. Wir haben geredet, gegessen, Tee getrunken. Karten gelegt. Mit Pflanzenmedizin meditiert. Über Männer diskutiert 😉

Es war ein Geschenk, dass ich dich kennen lernen durfte“, sagt sie.

Und ich frage mich, was denn das Geschenk ist, das sich in diesen 24 Stunden zeigen durfte. Es ist nicht (nur) die Pflanzenmedizin die heilt, oder die Karten, die etwas aufzeigen. Es ist der Raum der entsteht, ein offener Raum, in dem alles willkommen sein darf. Ein Raum der Liebe, der in seiner Bedingungslosigkeit nichts ausschliesst.

Ein Raum, in dem das Gegenüber mit dem Schmerz und der Dunkelheit gesehen werden kann. In dem Wünsche und Geheimnisse, Scham und Zweifel, Leid und Schmerz Platz haben und sich dadurch auch das feine, hoffnungsvolle und humorvoll Weiche offenbaren darf. Wünsche, Ziele. Menschlich, einfach, klar.

Wir alle wollen gesehen werden. Tief und gänzlich gesehen, durchschaut, wach gerüttelt und geschüttelt und im Arm gehalten werden, wir wollen angenommen sein mit allem, was wir sind.

Ich will gesehen werden. Und ich will sehen. Das, was niemand sehen will. Dort wo du dich selbst nicht erträgst. Dort will ich dich lieben.

Ich wünsche mir ein Haus. Mit Garten und ganz viel Platz. Wo gemalt, Yoga gemacht und Pflanzenmedizin genommen, geredet und geschwiegen werden kann und man einfach so sein darf, wie man will. Und darin gesehen wird. Von mir, von dir, von den Bäumen, dem Himmel, den Vögeln und der Liebe, die alles durchtränkt und das Unerträgliche trägt.

Und bis das Haus da ist, lade ich dich zu mir in meine Atelierwohnung (oder in einen virtuellen Online-Raum) ein. Willkommen!

Ein erstes Gespräch per Skype ist immer kostenlos. Melde dich per Mail oder telefonisch an. (lbianchi000@gmail.com / 076 393 93 28)

 

das geschenk Kopie