Red tent

Das rote Zelt öffnet sich einmal im Monat, manchmal auch zweimal und dann erst im übernächsten Monat wieder.

Es öffnet sich für alle Frauen, bekannt und unbekannt und gemeinsam kommen wir zusammen, um einfach so zu sein, wie wir gerade sind oder sein wollen. Niemand wird ausgeschlossen und nichts in uns muss verleugnet werden; alles darf und wir alle dürfen sein, wie wir gerade sind; mit unserer Freude, dem Zweifeln, dem Schmerz, unseren Abhängigkeiten und den kühnsten Träumen.

Wir kümmern uns um unsere Körper; spüren und fühlen, aufmerksam, wach; denn, so wie Chameli Ardagh es treffend formuliert hat: „Der Körper hat viel über das Mysterium des Lebens zu erzählen. Genau genommen musst du nicht weiter al in deinen Körper reisen, um mit dem Göttlichen zusammenzustossen.“

Wir machen zusammen Yoga, wir meditieren, wir fühlen, wir bewegen, wir tönen, wir reden, wir hören zu, lesen und essen gemeinsam. Jede macht das, was sie (mit-)machen will, alle bringen das mit und sich so ein, wie es sich für die Einzelne gut anfühlt.

Alles darf, nichts muss.

Die Männer bleiben für einmal zu Hause und dies nicht als Akt der Ausgrenzung oder Trennung, aber manchmal ist es schön und wichtig als Ausgleich einen Aspekt mehr zu gewichten, weil er zu lange vernachlässigt, vergessen, untergraben und dadurch entkräftet wurde. Manchmal verliert sich Frau im Mann, in Beziehung, oft vergessen wir uns selbst oder wir werden vergessen, deshalb ist es wichtig und schön im Zusammensein mit anderen Frauen, unser Frausein wieder zu er-leben, zu entdecken und neu zu erfinden.

Eingeladen für die Kreise sind gefühlvolle, intuitive, politische Frauen; laut-mutige Rednerinnen und schüchtern-stille Beobachterinnen, Künstlerinnen und Mütter allen Alters und jeder Religion, mit den unterschiedlichsten Meinungen, Lebensarten- und Visionen, die es zu verbinden gilt in ihrer Gegensätzlichkeit zu einem bunt-schwarzen Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Herzlich willkommen!

 

Unknown